Fliegenfischen-Polen

 

Nach endlosen Bindeabenden, waren die Fliegendosen mit diversen Fliegen z.B. CDC Trockenfliegen, Nymphen und Emerger bis Hakengrösse 24er gut gefüllt. Am 2.Oktober 29 fuhren Hadie, Massoud und ich gegen 22 Uhr von Hamburg Richtung San-River (Polen) los. Nach 15 stündiger Fahrt und 1250 km Strecke sind wir glücklich angekommen. Gemütlich packten wir die Sachen aus dem Auto und gingen nach oben, um unsere Zimmer zu begutachten. Das Quartier, das unser Gastgeber Kazimir uns zur Verfügung gestallt hatte, war einfach aber ausreichend.

Nach endlosen Bindeabenden, waren die Fliegendosen mit diversen Fliegen z.B. CDC Trockenfliegen, Nymphen und Emerger bis Hakengrösse 24er gut gefüllt. Am 2.Oktober 29 fuhren Hadie, Massoud und ich gegen 22 Uhr von Hamburg Richtung San-River (Polen) los. Nach 15 stündiger Fahrt und 1250 km Strecke sind wir glücklich angekommen. Gemütlich packten wir die Sachen aus dem Auto und gingen nach oben, um unsere Zimmer zu begutachten. Das Quartier, das unser Gastgeber Kazimir uns zur Verfügung gestallt hatte, war einfach aber ausreichend.

 

Am ersten Tag war die Enttäuschung groß, weil wir durch die statt findenden Fliegenfischermeisterschaften nicht fischen durften. Dies hielt uns aber nicht davon ab uns in der Gegend ein wenig umzusehen. Der Stausee bei Solina wie auch der Myszkowce Staudamm waren besonders beeindruckend.

 

 
 
 

 
 

 

 

 

Am Montag ging es endlich los!!! Nach einer kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück fuhren wir hinter unseren Gastgeber, Kazimir her. Er führte uns zu einer Angelstelle, die Hadie und ich vom letzten Jahr gut kannten. Den gesamten Tag hindurch fischten wir super kleine Midges bis zu Hakengrösse 22 und einer Vorfachstärke von 0,08-0,10. Massoud hatte das Glück, den Fisch der Reise zu  fangen. Eine wunderschöne Äsche von 45cm ging ihm an die Fliege. Gratulation Massoud!

 

 

Das Mittagessen genossen wir am Wasser. Wir machten uns ein Lagerfeuer, grillten unsere saftigen polnischen Krakauer über den Flammen und aßen diese mit großem Appetit während wir den San River beobachteten. Am späteren Nachmittag erlebten wir einen atemberaubenden Schlupf von Millionen von Eintagsfliegen. Es war einfach fantastisch zuzusehen, wie die Forellen und Äschen stiegen!!! An diesem Tag fingen wir hauptsächlich Bachforellen.


 
     

Am zweiten Tag war der Wasserstand gefallen (bedingt durch das Wasserkraftwerk) und das Fischen wurde erheblich schwieriger. Wir ließen uns nicht entmutigen und fingen bis zur Mittagszeit schöne rot gepunktete Bachforellen. Am späten Nachmittag traf unser Fotograph ein. Nach einer herzlichen Begrüßung machte sich Wojtek gleich an die Arbeit und machte von uns zahlreiche Fotos. An diesen Tag hatte Hadie das große Pech. Er bekam einen heftigen Biss von einer großen Bachforelle, die ihm seine ganze Fliegenschnur abzog und bishin ins Backing. Mit einem gewaltigen Sprung schüttelte sie im letzten Moment den Haken ab. "Shit"!!! Was für ein herrlicher Fisch!!!

 

 

Am dritten Tag fuhren wir zu der sogenannten "Eldoradostrecke", was aber seinem Namen keine Ehre machte. Das Wetter änderte sich und das Fischen wurde deutlich schwieriger. Wir hatten mit steigenden Wassenständen und stärkerer Strömung zu kämpfen. Erschwerend kam hinzu, dass ein ansässiger Bauer seinen Traktor regelmäßig durch den Fluß fuhr und so eine grosse Unruhe verursachte. Wir ließen uns aber nicht entmutigen und fischten verbissen weiter. Diese Hartnäckigkeit wurde schließlich mit einigen schönen Bachforellen belohnt.

 
 

 

Am vierten Tag fischten wir die Stelle, an der Hadie seine große Bachforelle verloren hatte. Es viel uns auf, das wir seit Beginn der Angeltour ausschließlich Bachforellen fingen und die Äschenfänge ausblieben. Auch an diesem Tag gingen uns nur Bachforellen an die Fliege. Langsam machte ich mir Gedanken und wurde unruhig. Ich rief meinen Fliegenfischerfreund Arek an, der zur gleichen Zeit ca.3 km flussabwärts fischte. Arek, ein ausgewiesen Experte für den San River, bestätigte die schwachen Äschenfänge. Er gab an,  dass die vorangegangenen Fliegenfischermeisterschaften der Grund für das zurückhaltende Beissverhalten der Äschen sind. In dieser Meisterschaft befischten 180 Fliegenfischer den Fluss auf einer Strecke von 7km. Ich war baff !!!

Wir fingen zwei Arten von Bachforellen

– eingesetzte Bachforellen(Brown Trount)

– wilde Bachforellen, mit einer wunderschönen gelbgrünlichen Färbung

 

 

     
 
 

 

 

 

 

 

Am fünften und letzten Tag sind  wir zu einer neuen Strecke gefahren, um unser Glück zu versuchen!!! Das Wetter war perfekt. Die Sonne schien und wir hatten Temeperaturen um die 13 Grad. Der Herbst zeigte sich von seiner golden Seite! Wir schauten auf ‘s Wasser und sahen zaghafte Ringe. Ich fragte mich innerlich, ob ich HALLUZINATIONEN habe?? Endlich Äschen!!! Die Freude war riesig groß!! An diesem Tag schlüpften  Eintagsfliegen, Ephemerella. Massoud und Hadie konzentrierten sich auf die Bachforellen, während ich mich den Äschen zuwandt. Mit meiner 12er CDC Spent, gebunden nach Marc Petitjean, wurde ich endlich belohnt. An diesem letzten Tag fing ich viele Äschen, von denen einige über 41cm waren. Was für ein traumhafter Tag für uns drei!!

 

 

 


 

 




 

 

Unser Fazit:  Auch wenn sich die Äschen sehr zurückgehalten haben, waren die Bachforellen eine dankbare Abwechslung, die wir alle sehr genossen haben. Trotz  einer 15 stündigen Autofahrt ist der San-River auf jeden Fall eine Reise wert. Eine weitere Reise in diesem Jahr ist bereits in Planung.



Mehr Bilder von San-River finden Sie in der Gallerie "San-River 2009

 

"Tight Lines" Ihr

 

 


 

 

 

 

 

 

 
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